#two

Auf drängen eines Freundes,meine Worte noch einen ticken schärfer zu formulieren,anders ausgedrückt,die Sau rauszulassen bei meinen Kritiken,beginne ich heute meinen kleinen Aufsatz – eigentlich eine Arbeit für nichts,denn die Welt läßt sich nicht verbessern mit Worten in irgendeinem unbekannten „Blog“,dennoch eine rein seelische Entlastung für mich – mit den Worten

„A heart left abandoned takes so long to heal its wounds
Your touch not forgotten, the end of the dream
It comes too soon, in this lonely room
Till I leave this world, always know that“

Unglaublich aber wahr,dieses Lied existiert.Um meiner selbst zu schützen,habe ich mir nur diese vier Verse angetan,aber der weitere Verlauf dürfte wohl sehr klar sein:es wird der Inhalt dieser Strophe immer und immer wieder wiederholt,gedehnt bis in das unendliche,daß sogar Herr „Goatse.xc“ neidisch erblassen würde.Wenn,aus reiner Vermutung heraus,dieses Lied insgesamt genauso inhaltlich „platt“ ist wie diese eine Strophe,dann ,Pardon vorab,könnten sie unter jedem Türschlitz passen,selbst wenn man sie auf Schriftgröße 48 stellt,so daß nur ein Buchstabe auf jede Seite paßt,sie ausdruckt, aufeinanderstapelt,sie noch ein paar mal mehr ausdruckt, sagen wir mal so zwanzig mal,noch einmal alles aufeinanderstapelt und dann in einem Packen versucht sie unter den Türschlitz zu schieben.Kurz gefaßt:die Lyrics dieses Liedes sind ungefähr so anspruchsvoll wie .. mir fällt kein passendes Äquivalent ein.Aber „tief“ sollen sie sein,Hauptsache mit viel „Darkness“ „Blood“ und „Tears“.Addierbar sind noch "Depression“,„lonelyness“...ich könnte noch viele weitere aufzählen,aber das entspräche nicht meiner eigentlichen Intention.Diese Lieder,es schaudert in mir,wenn ich sie auch nur so nenne,sie sind von grotesker Natur.Sie sind nur darauf aus, möglichst Finster und Depressiv zu wirken,bezüglich der Beziehungen und der Vergangenheit des Lyrischen Propagandist eines solchen „Liedes“.Das diese verbale Vergewaltigung des menschlichen Ohres überhaupt erfolgreich ist und bis heute überlebt hat,läßt doch so manche Frage auf.Für mich persönlich erscheint folgende Frage von primärer Wichtigkeit;
Warum tut sich die Jugend eine selbst auferlegte scheinbare Depression an?
Die einzige für mich mögliche Antwort ist,daß sie,pro Natura der Lyrics, auf möglichst viel Aufmerksamkeit aus sind.Müssen sie das dann über solch einen verlogenen Weg machen?
Still starr stehen,sich die Arme aufritzen zu einer Musik,die einem die Trommelfelle herausreißt,sie mehrmals dreht,in Säure wirft und unter Strom gesetzt wieder einsetzt.Aber "Emos" sind bereits viel zu "Dunkel" und erkaltet in den tiefen ihrer Seele,um sich darum zu kümmern.
Müssen sie die heutige Welt vergewaltigen mit schlechter Musik und fraglicher Moral?Eine Moral,in ihrer ganzen Perversität,daß die „dunkle“ Seite des Lebens etwas frönbares ist - Hat irgendeiner von ihnen sich jemals gefragt,ob sie sich ihrer Vergangenheit entsprechend verhalten?Und,bevor ein betroffener sich fragt,beantworte ich die Frage mit einem ruhigem „Nein“.
Unerträglich wird das Verhalten der sog. „Emo´s“ spätestens dann,wenn sie sich in Gruppen zusammenfinden und darüber sinnieren,wie schlimm ihr Leben sei,dabei im Selbstmidleid versinken und anschließend getrennter Wege nach Hause gehen,um sich die neusten Fashionnews anzusehen.Hat man, wenn man angeblich depressiv ist,nichts besseres zu tun als sich die neuesten Trends aus dem von der Welt heiß verehrtem Hollywood anzueignen?Dieses „Posen“ und erhaschen von so viel Aufmerksamkeit wie nur irgend möglich,das erscheint mir der wahre Kern des sog. „Emo“ Trends.
Um meiner Wut etwas Platz zu schaffen;Könnt ihr nicht einfach normal sein,so wie jeder andere Mensch mit eurer Lebensgeschichte?Ohja,Verzeihung,Normal wird ja von der bösen bösen Gesellschaft definiert,etc. bla bla yibbidada.Bevor ich es vergessen;Ich bin ja ein achso dämlicher Mensch,weil ich mich von der „Society“ kontrollieren lasse.Und um mal ein Clischeé zu erfüllen, daß von der „Emowelt“ gerne genutzt wird ,daß sie von allen gehaßt werden – Ja ich hasse euch!
In diesem Sinne

Angenehme Alpträume

1 Kommentar 25.2.07 23:57, kommentieren

Werbung


#one

Um mich eines grandiosen Chliseés zu vergreifen,beginne ich heute meine Zeilen mit dem Wort

Lonyless

Zur Wahl standen auch noch "I walk on the planes of sorrow","darkness consumes me" oder mein Favourit "Odio,ergo sum".Eigentlich ist es bei Lateinischer Sprache gleichgültig,um was sich der Inhalt dreht,hauptsache er klingt philosophisch und,konsequent daraus resultierend,tief.Uinteressant,ob er sich um die momentane Gefühlsverfassung dreht oder nicht.Hauptsache Lateinisch und Anspruchsvoll.Dabei ist egal,wie ausgenutzt,ja fast schon vergewaltigt der weise Spruch schon ist.

Wie so oft dienen solche Sprüche als scheinkluge Antworten,um ja nicht in eine tiefer gehende Diskussion zu gelangen,die sich zumeist mit emotionalen Problemen befassen.Einer solcher Sprüche hat die Detonationskraft einer ausgereiften Atombombe.Ihr Impakt ist umwerfend,ja geradezu verstümmelnd für die Diskussion - das gegenüber wird es danach schwer haben,auf solche worte noch eine Diskussion führen zu können,causus dafür die Flüchtung vor reelen Antworten,bis das Gegenüber jegliches Inteesse verliert.Diesem Chlischeé bedienen sich vieler,ob nun aus Gründen der unwissenheit oder aus genannter emotionalen Blockade - die,traurigerweise,bei den meisten heutzutage nicht exestieren,viel mehr eine Fiktion sind.Solche Sprüche oder Lyrics,aus den favourisierten Liedern solcher scheindepressiven,dienen dazu,das Gegenüber in ein Labyrinth der Verwirrung zu schicken.Nur zu oft ist ein solches Labyrinth durchschaubar und die wahre Intention des Gegenübers wird deutlich:in ihrem bemitleidenswerten Zustand zu verweilen,ohne dabei einen Grund für so einen Zustand zu haben.Die pure Erhaschung von so viel Aufmerksamkeit wie möglich steht dabei im Vordergrund.

Nur um zu beweisen,dass ich weiß,wovn ich überhaupt rede,wobei es mir als Nihilist vollkommen gleich sein könnte,rein um Kriticken im Keim zu ersticken:in meinen Jahrelangen seit Kinderzeit anhaltenden Depressionen war mir so ein Verhalten fremd.Ich verkrach mich in mich selbst,um jeglichen weiteren seelischen Verwundungen aus dem weg zu gehen.

Aber wie bekannt;Menschen sind ungleich.

Ein aufgesetztes verhalten,wie es diverse Trendgruppen auflegen,sind für jemanden wie mich nicht erträglich.Viel zu oft wird man in diesen trendigen Sumpf hineingezogen,wo rosa plüsch Stiefel locken und die neusten Sportschuhe lächtzend über ihre Lippen spielen,nur um von irgendeiner Stereotypischen Gesselschaft aufgenommen zu werden.Es liegt nicht an mir,darüber zu urteilen,aber,ihr Menschen,kniet hernieder unter eurem Joch der euch auferlegten Vergangenheit und ersetzt es nicht durch ein düsteres,bunteres weil trendigeres.

In diesem Sinne

Angenehme Alpträume

22.2.07 19:39, kommentieren

#zero

Wäre ich Christ,würde ich sagen "gruß" gott
Als Atheist wohl nur ein gemurmeltes "hi" oder "moin"

Doch,so würde ich,wie fast ein jeder Mensch,den Versuch unternehmen,bei dem iminösen "ersten Eindruck",Wert legen auf etwas so kleines wie prestigé,dann würde man nun hier einen pseudo-intellektuellen Satz vorfinden.Denkbar wäre etwas Lateinisch oder die ach so tiefen Lyric eines Liedes.Womöglich gar ein Zitat aus dem Mittelaltar.Aber ich Verzichte auf dergleichen.Sowas wie prestigé ist mir völlig fremd,denn,für wahr,ist es nicht peinlich,als Begrüßung seinem Gegenüber einen Satz entgegenzuwerfen,den er/sie entweder als völlig unverständlich weil fremdsprachig oder als absolut Lachhaft wie die eben genannten Lyrics oder der Satz

"gruße Wanderer,in meinen Gefielden..[..]"

Anfügbar,aber nicht unbedingt Pflicht,ist bei diesem Satz noch etwas persönliches,docht zumeist mystisches wie das Adjektiv "Finster" oder "dunkel".Gar ein Schelm,der glaubt,damit dem Akzeptor weiß machen zu wollen,dass seine Seele,bewußt ganz im Fachschargon,"tief wäre",oder auf englisch "deep".Ansprüche liegen hierbei auf Intelektuellen sowie historischen Scharten - mit Hostirisch ist nicht die Historie gemeint,sondern die persönliche Vergangenheit mit ihren ach so schweren emotionalen tiefpunkten die nur der Tod selbst beseitigen Kann.Ausgedrückt im Englischen,rein wegen der Verständlichkeit:Bullshit.

So dient auch dieses hier nicht anderes als einem Chlischeé:dem ersten Eindruck,der wohl tiefste und prägnanteste Moment aller.Zwar mag so manch einer aus seiner negativ Bewertung sich hocharbeiten,aber irgendwo bleibt dem Menschen im Gedächtniss ein kleiner gelber Zettel,der immer wieder die achso schlechte erste Begegnung aufruft wenn betroffene Person erblickt wird.Zwar mag mir,als Nihilist,oder nicht so drastisch ausgedrückt,als Apathist, soetwas nicht interessieren.Aber irgendwo,so wie einem jedem anderem Mensch,ist es mir doch bedeutsam,etwas zu hinterlassen,einen kleinen Eindruck von mir zu hinterlassen,eine kleine Marke,so wie ein Hund sein Terretorium markiert.Den,schlußendlich,und dieser Wahrheit,so bitter sie auch sein mag,bin auch ich ein Mensch.Einer von vielen,ein Teil von einer Menge,die doch nicht so ganz zum Rest gehört.

Mit diesen feinen Pomaden der Selbstverherrlichung verabschiede ich mich.

Angenehme Alpträume

21.2.07 19:15, kommentieren