#six

Statt wie wie im voran Gegangenem „Post“ angekündigt, mich an einem ähnlichen Anfang,der zuvor bereits mehr als einmal genutzt wurde zu vergreifen, statt dessen nun, ohne viel glorie, auch nicht mit einem dramatisch vollkommen überzogenem Ton-Effekt – Wahlweise ein imponierend lauter Donner oder das Handelsübliche „Dundundunnn“,präferiert gespielt mit einem Geigensolo, jedoch lasse ich mich jederzeit mit einem Violine - der Beginn. Just nach dem Sinnlosen Gefasel was zwangsweise folgen muss wird man sich als Leser endlich den leidenschaftlichen Liebesszenen zwischen dem General „Willbracht von Hirundin“ und seinem Smutje hingeben können. Allerdings würde das für den Autor bedeuten, dass er länger als Drei Minuten am Tag die kreativen parté seines Hirns einsetzten müsste. Wofür die eigentlichen Drei Minuten genutzt werden sei einmal dahingestellt, aber, so viel sei gesagt : Niemand sollte ihren Inhalt wissen. Denn, dereinst, vor Jahrtausenden, zu Zeiten des Kristallinen Turmes, kündigten der Prophet Reman von Narzál an, dass ein Niemand sich freiwillig mit dem Ir´ kensaul auseinander setzen sollte – was ungefähr so viel bedeutet wie „halte dich fern von Idioten“.

Für den, der sich bis zu dieser Stelle vor gekämpft hat: Gratulation. Doch, die Mühe war nicht seines Erfolges wert, denn nun, statt wie verhofft sollte wird kein inhaltlich von Genialität geprägter „Post“ folgen, sondern wird der tapfere Recke nur das wiederfinden, was die Menschen seit je eher fürchteten. Eine Plage, in ihrer Form nicht unterschiedlich als die Schwarze Pest, doch, selbst wenn das Opfer überleben sollte, so verbleibt er Willenlos. So gesehen ist alles gar nicht so schlimm. Es geht ja nur um das Deutsche Fernsehen.

[...]

Nagut. Es ist „so“ Schlimm.

Anzumerken ist, dass man das Zitat „[...]“ als komödiantische Pause ansehen sollte, in der der Leser sich der abstrus der Aussage bewusst werden sollte und somit, durch das Einverständnis meiner selbst sich alles in einem Gut-gemeinten Witz auflöst. Wobei das Objekt, um das es sich dabei handelt, in keiner Weise als Positiv anzusehen ist.


Es liegt allerdings an mir selbst, mich wie der Feinripp-tragende Proletarier mich über das Fernsehen in einer Welle des Vorwurfs zu ergeben. Genannter wird sich im Anschluß über die neuesten Nachrichten über Pop-Idol Paris Hilton stürzen, nicht weiter zu nennen ist die Quelle, aus der er sein „Wissen“ bezieht. Womöglich entlarve ich mich selbst als Hypocrat, als Verleugner der tatsächlichen Wahrheit, wo ich es doch selber bin der das Objekt des Vorwurfs anklagt, sich nicht an dem Idiom der Wirklichkeit zu begehen, sondern sich eine obskure schafft, die in seiner Perversität kaum zu übertreffen ist. Brandmarke ich mich eines falschen Märtyrer, denn war ich es,der sich abwandte von Medien jeglicher Art. Verbleibt die Frage, ob es recht sei mit wenig Einblick auf die Reale Situation ein Urteil zu fällen und es in der Manier eines Tollwütigen Berserkers den "Schuldigen" an den Kopf zu werfen - bzw. es in Form einer gewaltigen Schlachtaxt dem erstbesten in den Schädel zu rammen?

Ich belasse diese "Frage" bewusst Offen.In diesem Sinne

Angenehme Alpträume

29.1.08 21:26

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